Wiederentdeckt: Alte Gemüsesorten

Ein Artikel von Christiane Bartal | 24.08.2018 - 08:28

Gartenmelde

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Garten-Melde (Atriplex hortensis) © greenair/Shutterstock.com

Die Garten-Melde (Atriplex hortensis) wurde schon im antiken Griechenland als „Goldgemüse“ bezeichnet und im ­Mittelalter in den Küchengärten kultiviert. Vom Spinat verdrängt, ist sie heute kaum mehr als Gemüse bekannt.

Es lohnt sich aber, sie wieder in unsere Gärten zu bringen, denn es gibt sie in verschiedenen Farben. Besonders reizvoll ist die rote Garten-Melde mit leuchtend weinroten Blättern, die so zart sind, dass man sie auch als Salat essen kann. Verkocht werden sie zu einem grünlichen, spinatähnlichen Gemüse. Goldene Lichteffekte in den Garten bringt die gelbe Garten-Melde, die wie die rote verwendet werden kann.

Die Melden sind reich an Mineralstoffen wie Magnesium und enthalten auch antioxidativ wirkende Farbstoffe.

Weitere fast vergessene Gemüseschätze entdecken Sie in Sabine Gartenparadies, Ausgabe September 2018!